Call of Duty: Black Ops 4 – Immer weniger Spieler beenden die Kampagnen

Call of Duty: Black Ops 4 – Immer weniger Spieler beenden die Kampagnen

24. Mai 2018 0 Von Johnny

Call of Duty: Black Ops 4 wird keine Singleplayer-Kampagne enthalten. Bisher ging man davon aus, dass diese nicht rechtzeitig fertig wurde. Es gibt jedoch ein weiteres Argument gegen die Implementierung: Immer weniger Spieler kämpfen sich bis zum Abspann durch.

Laut Steam-Achievements spielten noch über die Hälfte der Spieler Call of Duty: Modern Warfare 2 und 3 bis zum Ende durch. Infinite Warfare kommt nur noch auf 20 Prozent. Bei der Black Ops-reihe sieht es noch düsterer aus. Hier fiel der Anteil von rund 42 auf zuletzt 9 Prozent.

Diese Werte lassen die Entscheidung von Activision und Treyarch in einem anderen Licht erscheinen. Warum in eine kostspielige Singleplayer-Kampagne investieren, wenn sich ohnehin kaum einer dafür zu interessieren scheint. Der neue Battle Royale-Modus ist nicht nur günstiger zu entwickeln, sondern geht auch noch mit dem aktuellen Trend.

Ein wenig relativieren muss man das ganze dann aber doch. Die Prozent-Werte beendeter Kampagnen liegen bei Steam selten über 50. Viele Spiele werden deutlich rabattiert erworben und verstauben dann in den Bibliotheken. Zudem ist Call of Duty seit Modern Warfare eine klar Mehrspieler-orientierte Erfahrung.

Auch die hohen Verkaufszahlen der Serie sollte man bedenken. Selbst wenn die Prozentzahlen niedrig erscheinen mögen, ist die Anzahl der Spieler mit Interesse an den Kampagnen noch immer gigantisch.

Die drei Multiplayer-Modi – Arena, Zombies und Battle Royale – wurden vor wenigen Tagen enthüllt. Call of Duty: Black Ops 4 erscheint am 12. Oktober für PC, Playstation 4 und Xbox One.

Quelle: arstechnica