Rare rudert zurück: Doch keine Todessteuer für Sea of Thieves

Rare rudert zurück: Doch keine Todessteuer für Sea of Thieves

27. März 2018 1 Von Kate

Die Entwickler von Sea of Thieves haben nach eigenen Angaben die Pläne für die Todessteuer-Mechanik ad acta gelegt. Damit reagiert Rare auf die Kritik seiner Community.

Kurze Zeit nach Veröffentlichung von Sea of Thieves offenbarte Rare seine Pläne für kommende Updates des Online-Multiyplayer-Spiels. Eines dieser Updates sollte ein Todessteuer-Feature enthalten. Demnach hätten Spieler für ihr Ableben einen Goldbetrag abdrücken müssen, der abhängig von der Todesart sein sollte. Je vermeidbarer der Tod, desto höher die Kosten. Schließlich möchte der Kapitän für die Überfahrt der Seelen ausreichend belohnt werden.

Zwar war diese Mechanik nur für den PvE-Bereich vorgesehen, dennoch war die Community der Hobby-Freibeuter nicht erfreut. Ihrer Prämisse folgend, Wünsche und Kritik aus der Spielerschaft zu berücksichtigen, ließ die Reaktion von Rare auch nicht lange auf sich warten. Auf seinem Twitter-Account verkündete Producer Joe Neate, dass sie ihre Pläne für die Todessteuer über die Planke geschickt haben: “Ich möchte jedem hier mitteilen, dass wir das Feedback zu den vorgesehenen Todeskosten in Sea of Thieves vernommen haben. Nun ja, sie sind tot. Wir haben das Ganze vermasselt und nun sind sie weg. Danke für das ehrliche Feedback und die Diskussion darüber”.

Ihr wollt mehr über Sea of Thieves wissen? Mein Kollege hat einen spannenden Artikel über das merkwürdige Wertungsverhalten großkotziger Spielekritiker kurz nach der Launchzeit geschrieben.

Von mir gibt’s ein kleines Special über Piraten-Thematik in Videospielen.