Switch: Nintendo glaubt an noch viel größeren Erfolg

Die Nintendo Switch hat sich im letzten Jahr hervorragend verkauft. Sogar besser als von Nintendo selbst vorhergesehen. Bis April sollen ganze 17 Millionen Einheiten an den Mann gebracht werden. Und doch glaubt das Unternehmen, noch lange nicht das ganze Potential der Hybrid-Konsole ausgereizt zu haben.

Über 10 Millionen verkaufte Einheiten innerhalb eines knappen Jahres, und das trotz Lieferengpässen, sind eine Hausnummer. Indie-Developer und sogar große Publisher reißen sich darum, ihre Titel auf Nintendos neue Konsole zu bringen.

Vergleicht man die Situation mit Nintendos Standing der letzten Jahre, muss man von einer 180-Grad-Wende sprechen. Mit der Wii U war das Unternehmen der große Verlierer der letzten Konsolengeneration. Die Switch hingegen, hat der Konkurrenz einiges voraus.

Nintendos Hybrid-Konsole scheint eine Antwort auf das Problem des wachsenden Mobile-Marktes und der Verschiebung innerhalb der Videospiel-Industrie zu sein. Etwas, an dem Sony und Microsoft derzeit knapsen.

Doch bei Nintendo herrscht keine Feierlaune, sondern noch immer Aufbruchstimmung. Dies äußerte der General Manager von Nintendo EPD (Entertainment, Planning and Development) gegenüber Endgadget. Man möchte die Spielerfahrung der Switch mit so vielen Menschen wie möglich teilen.

Dass ein Unternehmen ihr Produkt an den Mann bringen möchte, ist nichts ungewöhnliches. Bemerkenswert ist jedoch Nintendos neues Selbstbewusstsein. Man ist sich des Vorteils bewusst, den man sich durch Innovation und Mut zum Risiko erarbeitet hat.

Die Switch ist trotz technischer Limitierungen bereit, auf dem modernen Videospielemarkt zu bestehen. Sogar die sonst so kritisierte Bewegungssteuerung kommt durch das positive Image der Switch wieder gut an. Es ist spannend zu beobachten, wohin Nintendos Reise mit der Hybrid-Konsole noch führen wird. Mit Labo steht ja bereits die nächste Kuriosität vor der Tür.

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